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Was sich ändert

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Perspektive:

27. Oktober 2026Beschlossen

Künstliche Ernährung zu Hause wechselt am 1. Januar 2027 in MiGeL und Spezialitätenliste

Das EDI hält am Inkrafttreten vom 1. Januar 2027 fest, ab dem Nährlösungen (FSMP) und Applikationshilfen der künstlichen Ernährung zu Hause über die MiGeL und parenterale Nährlösungen über die Spezialitätenliste vergütet werden. Das BAG hat die provisorischen Entscheide zu den eingereichten Anpassungsanträgen mitgeteilt.

Für Politik: Laut BAG haben die Homecare-Provider keine Zulassung als Organisation der Krankenpflege und Hilfe zu Hause beantragt. Es sei nicht auszuschliessen, dass ein Teil von ihnen die Betreuung der schweizweit rund 800 parenteral ernährten Personen per 31. Dezember 2026 einstellt; diese müsste dann durch die Spitex weitergeführt werden.

MiGeLSLEDIBAGEAMGKSpitexVersichererKLVProzess: medizinprodukt-migelPrimärquelle

26. Oktober 2026Beschlossen

Runder Tisch Kostendämpfung verabschiedet sechs Massnahmen für die Umsetzung ab 2027

Der Runde Tisch Kostendämpfung hat am 26. Oktober 2026 einstimmig das Massnahmenpapier 2026 mit sechs Massnahmenfeldern verabschiedet. Die Massnahmen beruhen vor allem auf Selbstverpflichtungen der Akteure, nicht auf neuen Verordnungen.

Für Politik: Die GDK verpflichtet sich, mit interessierten Kantonen bis Ende 2027 Instrumente zur Entlastung der Spitalnotfallaufnahmen zu thematisieren. Kantone und Betreiber von Alters- und Pflegeheimen prüfen interprofessionelle Zusammenarbeit und zentralen Einkauf von Arzneimitteln.

EDIBAGGDKFMHH+prio.swissSPO, DVSPPharmaPUEVersichererSpitälerPflegeheimeOAATFoDaMedtechProzess: tarifgenehmigung-ambulantPrimärquelle

21. Oktober 2026In Vernehmlassung

Vernehmlassung zur Mitfinanzierung der Auskunftstelle für Vergiftungen eröffnet

Der Bundesrat schlägt vor, Chemikalienhersteller im Chemikaliengesetz und Zulassungsinhaberinnen von Arzneimitteln im Heilmittelgesetz zu verpflichten, die Auskunftstelle für Vergiftungen (Tox Info Suisse) mitzufinanzieren.

Für Politik: Bund und Kantone unterstützen die Auskunftstelle laut Bundesrat weiterhin finanziell. Die Vorlage soll die Finanzierungslücke schliessen, die durch den Rückzug privater Träger entstanden ist.

HMGPharmaBREDIKantoneProzess: vernehmlassungPrimärquelle

20. Oktober 2026Im Parlament

SGK-S tritt auf das EGDG ein und beginnt die Detailberatung des BGAP

Die SGK-S ist ohne Gegenantrag auf das Gesetz über das elektronische Gesundheitsdossier (25.082) eingetreten und setzt die Beratung im nächsten Quartal fort. Beim Gesetz über die Arbeitsbedingungen in der Pflege (25.054) hat sie erste Artikel beraten, unter anderem die Normalarbeitszeit von höchstens 42 Stunden pro Woche.

Für Politik: Die Ständeratskommission will vor der Detailberatung des EGDG den Übergang vom EPD, die Sicherheitsarchitektur und die Koordination mit dem geplanten Gesundheitsdatenraum klären lassen. Für die Kantone, die nach dem Entwurf die Eröffnung der Dossiers und die Betriebskosten tragen sollen, bleibt die Ständeratsfassung damit offen.

EGDGEPDGPflegeinitiativeSGKParlamentKantoneSpitälerPflegeheimeSpitexSBKProzess: kvg-aenderungPrimärquelle

16. Oktober 2026Kanton ZH

Zürich revidiert die Ausbildungspflicht in der Langzeitpflege per 1. Januar 2027

Der Regierungsrat des Kantons Zürich hat die Verordnung über die Ausbildungspflicht in der Langzeitpflege totalrevidiert. Die neue Verordnung tritt am 1. Januar 2027 in Kraft und ersetzt die Verordnung vom 4. Dezember 2018.

Für Politik: Die Verordnung soll einen ausreichenden kantonalen Nachwuchs an Pflegepersonal für die Langzeitpflege sicherstellen.

KantonePflegeheimePflegeinitiativePrimärquelle

14. Oktober 2026In Vernehmlassung

Vernehmlassung zur Meldepflicht bei Engpässen lebenswichtiger Medizinprodukte eröffnet

Der Bundesrat eröffnet die Vernehmlassung zur Verordnung über die Schaffung einer Meldestelle für lebenswichtige Medizinprodukte beim BWL. Unternehmen sollen Versorgungsengpässe und Lieferunterbrüche bei bestimmten Medizinprodukten melden, wie heute schon bei lebenswichtigen Humanarzneimitteln.

Für Politik: Der Bund will für lebenswichtige Medizinprodukte eine Lageübersicht aufbauen, die als Grundlage für allfällige Interventionsmassnahmen der wirtschaftlichen Landesversorgung dient.

BWLMedtechSwiss MedtechBRProzess: vernehmlassungPrimärquelle

13. Oktober 2026Beschlossen

Neue Ausgabe der Schweizerischen Pharmakopöe gilt ab 1. April 2027

Der Institutsrat von Swissmedic hat am 25. September 2026 die Pharmakopöe-Verordnung geändert. Ab 1. April 2027 gelten die Pharmacopoea Europaea in der Fassung 13.2 und die Pharmacopoea Helvetica, 13. Ausgabe, vom August 2026.

Für Politik: Die Änderung betrifft die Qualitätsanforderungen an Arzneimittel und ihre Herstellung, nicht Vergütung oder Tarife der Grundversicherung.

SwissmedicHMGPharmaApothekenProzess: arzneimittel-zulassungPrimärquelle

13. Oktober 2026Im Parlament

Verlängerte Zulassungsausnahme im Bundesblatt, Referendumsfrist bis 21. Januar 2027

Die KVG-Änderung vom 2. Oktober 2026 zur Verlängerung der Ausnahmen von der dreijährigen Tätigkeitspflicht (Art. 37 Abs. 1bis KVG) ist im Bundesblatt veröffentlicht. Kommt kein Referendum zustande, tritt sie am 1. Januar 2028 in Kraft und gilt bis 31. Dezember 2032.

Für Politik: Die Kantone können bei Unterversorgung weiterhin Ärztinnen und Ärzte mit den Weiterbildungstiteln Allgemeine Innere Medizin oder Praktischer Arzt als einzigem Titel, Kinder- und Jugendmedizin oder Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie von der dreijährigen Tätigkeitspflicht ausnehmen.

KVGKantoneArztpraxenParlamentBRProzess: kvg-aenderungPrimärquelle

9. Oktober 2026Kanton ZH

Zürich genehmigt Taxpunktwert von 0.91 Franken für Arztpraxen unter TARDOC

Der Regierungsrat des Kantons Zürich genehmigt die Verträge der Ärztegesellschaft des Kantons Zürich mit CSS, HSK und santéservices über TARDOC und ambulante Pauschalen mit einem Taxpunktwert von 0.91 Franken ab 1. Januar 2026. Bisher galt dieser Wert provisorisch.

Für Politik: Der Kanton genehmigt nach Art. 46 Abs. 4 KVG die von den Tarifpartnern vereinbarten Taxpunktwerte; mit dem Beschluss ersetzt die Genehmigung die provisorische Festsetzung vom Dezember 2025 für die freipraktizierenden Ärztinnen und Ärzte.

TARDOCAPArztpraxenVersichererHSK, CSS, santéservicesKantoneProzess: tarifgenehmigung-ambulantPrimärquelle

7. Oktober 2026Kanton VD

Waadt führt ab 2027 eine Vermögensschwelle für die Prämienverbilligung ein

Mit dem Arrêté über die Prämienverbilligung 2027 schliesst der Staatsrat Personen mit beweglichem Vermögen über 130'000 Franken (eine erwachsene Person) beziehungsweise 260'000 Franken (mehrere Erwachsene) vom Anspruch aus und legt neue Referenzprämien fest.

Für Politik: Die Waadt ergänzt die Einkommensprüfung um eine Vermögensgrenze; massgebend sind die Steuerziffern 410, 420, 430 und 445 der Veranlagung. Junge Erwachsene in Ausbildung zählen dabei nicht als Erwachsene.

KantoneVersicherteVersichererPV-GegenvorschlagProzess: praemienverbilligungPrimärquelle

2. Oktober 2026Beschlossen

Parlament verlängert Zulassungsausnahme für Ärztinnen und Ärzte bis Ende 2032

National- und Ständerat nehmen in der Schlussabstimmung die Verlängerung der Ausnahmen von der dreijährigen Tätigkeitspflicht nach Art. 37 KVG (Geschäft 25.465) bis 31. Dezember 2032 an, ohne Ausweitung auf die Erwachsenenpsychiatrie.

Für Politik: Kantone mit Unterversorgung können bis 2032 Ärztinnen und Ärzte ohne drei Jahre Schweizer Tätigkeit zulassen; derzeit betrifft das Kinder- und Jugendpsychiatrie, Kinder- und Jugendmedizin, Allgemeine Innere Medizin und praktische Ärztinnen und Ärzte.

KVGKantoneArztpraxenFMHParlamentSGKBRProzess: kvg-aenderungPrimärquelle

29. September 2026Beschlossen

Prämien 2027 steigen im Durchschnitt um 5,0 Prozent

Das BAG publiziert die genehmigten Prämien 2027. Die mittlere Monatsprämie beträgt 412 Franken, 19.70 Franken oder 5,0 Prozent mehr als 2026. Gleichentags publiziert das BAG die definitiven Mindestbeiträge der Kantone zur Prämienverbilligung 2027.

Für Politik: Mit den Prämien steigen die Bruttokosten und damit die kantonalen Mindestbeiträge an die Prämienverbilligung; die Tabelle der Mindestbeiträge 2027 ist seit 29. September 2026 publiziert.

PV-GegenvorschlagKostenzieleBAGVersichererVersicherteKantoneprio.swissProzess: praemiengenehmigungProzess: praemienverbilligungPrimärquelle

24. September 2026Kanton SG

Ostschweizer Kantone erlassen gemeinsame Liste ambulant durchzuführender Eingriffe

St. Gallen, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden und Thurgau erlassen erstmals gemeinsam eine Liste von 18 Eingriffen in fünf Eingriffsgruppen, die Spitäler grundsätzlich ambulant durchführen. Die Liste ergänzt die gesamtschweizerische Liste.

Für Politik: Die vier Kantone erweitern die Vorgaben zur ambulanten Durchführung über die gesamtschweizerische Liste hinaus; sie erwarten Einsparungen von rund 2,1 Mio. Franken über alle vier Kantone.

SpitälerKantoneVersichererSpitallisteProzess: spitalplanungPrimärquelle

22. September 2026Im Parlament

Ständerat heisst Revision des Epidemiengesetzes mit Abweichungen gut

Der Ständerat berät als Erstrat die Teilrevision des Epidemiengesetzes (Geschäft 25.069) und nimmt sie an; beim Gesetz beschliesst er abweichend vom Entwurf, bei den beiden Bundesbeschlüssen gemäss Entwurf.

Für Politik: Die Revision ordnet die Krisenkoordination zwischen Bund und Kantonen neu und verschärft die Schwelle für Bundesmassnahmen auf eine deutlich erhöhte Gefährdung.

BAGBRParlamentKantoneGDKSpitälerProzess: kvg-aenderungPrimärquelle

16. September 2026Kanton ZH

Zürich legt Kantonsbeitrag zur Prämienverbilligung 2027 auf 638,4 Mio. Franken fest

Der Regierungsrat des Kantons Zürich setzt den Kantonsbeitrag 2027 bei einer Kantonsbeitragsquote von 92 Prozent des berechneten Bundesbeitrags von 693,9 Mio. Franken auf 638,4 Mio. Franken fest und legt die Referenzprämie 2027 fest.

Für Politik: Zusammen mit dem Bundesbeitrag stehen im Kanton Zürich 2027 rund 1,3 Mia. Franken für die Prämienverbilligung bereit; der Beschluss folgt dem seit 2026 geltenden kantonalen Mindestbeitrag nach KVG.

PV-GegenvorschlagKantoneVersicherteVersichererBAGProzess: praemienverbilligungPrimärquelle

14. September 2026Im Parlament

Nationalrat nimmt das Gesetz über das elektronische Gesundheitsdossier an

Der Nationalrat nimmt das EGDG (Geschäft 25.082) als Erstrat mit 134 zu 53 Stimmen bei 10 Enthaltungen an, mit Abweichungen vom Entwurf. Die Vorlage geht an den Ständerat.

Für Politik: Die Nationalratsfassung belässt die Gemeinschaften bei den Kantonen statt einer einzigen nationalen Gemeinschaft; die Finanzierung der Kantone bleibt Thema im Ständerat.

EGDGEPDGParlamentSGKKantoneGDKeHealth SuisseBAGArztpraxenSpitälerProzess: kvg-aenderungPrimärquelle

11. September 2026Beschlossen

Neue HSM-Leistungsaufträge für Oesophagus-, Pankreas- und Leberresektionen ab 2027

Das HSM-Beschlussorgan hat am 27. August 2026 die Leistungsaufträge in drei Teilbereichen der komplexen hochspezialisierten Viszeralchirurgie bei Erwachsenen neu erteilt, an 11 Spitäler für Oesophagusresektionen, 18 für Pankreasresektionen und 16 für Leberresektionen. prio.swiss hat gegen den Auftrag für Oesophagusresektionen an das Luzerner Kantonsspital Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht erhoben.

Für Politik: Die Zuteilung gilt als gemeinsame Spitalliste der Vereinbarungskantone und geht den kantonalen Spitallisten vor. Für Kantone mit Spitälern ohne neuen Auftrag entfällt die Zulassung für diese Eingriffe zulasten der OKP.

HSM-BOIVHSMSpitallisteSpitälerprio.swissBVGerGDKProzess: spitalplanungPrimärquelle

2. September 2026Im Parlament

SGK-S tritt auf BGAP ein und empfiehlt Abwarten bei den Arzneimittelverordnungen

Die SGK-S tritt einstimmig auf das Gesetz über die Arbeitsbedingungen in der Pflege und die GesBG-Änderung ein. Sie empfiehlt dem Bundesrat einstimmig, die Verordnungen zu Mengenrabatten und Arzneimitteln aus Paket 2 bis zum Bericht der Arbeitsgruppe Life Science Standort zurückzustellen.

Für Politik: Die Kommission verlangt eine pragmatische Finanzierung der Mehrkosten bis zur Integration der Pflege in EFAS; das betrifft Kantone und Gemeinden als Restfinanzierer.

PflegeinitiativePaket 2SGKParlamentBRPharmaInterpharmaKantoneSBKProzess: kvg-aenderungProzess: verordnungsaenderungPrimärquelle

21. August 2026Im Parlament

SGK-N verabschiedet das EGDG mit 17 zu 8 Stimmen

Die SGK-N schliesst die Detailberatung zum Bundesgesetz über das elektronische Gesundheitsdossier ab, nimmt die Vorlage mit 17 zu 8 Stimmen an und verlangt einen geordneten Übergang vom EPD zum E-GD.

Für Politik: Die Kommission hatte am 8. Mai 2026 eine einzige nationale, von den Kantonen betriebene und finanzierte Gemeinschaft vorgeschlagen; der Nationalrat verwarf dies später.

EGDGEPDGSGKParlamentKantoneeHealth SuisseBAGProzess: kvg-aenderungPrimärquelle

11. August 2026Kanton SG

St. Gallen legt Kantonsanteil unter EFAS auf das Bundesminimum fest

Die Regierung des Kantons St. Gallen unterbreitet dem Kantonsrat den XV. Nachtrag zum Einführungsgesetz zur Bundesgesetzgebung über die Krankenversicherung. Der Kantonsanteil wird auf den bundesrechtlichen Mindestanteil festgelegt; Art. 21 des Spitalplanungs- und -finanzierungsgesetzes (55 Prozent stationär) wird per 1. Januar 2028 aufgehoben.

Für Politik: Die Regierung rechnet mit Mehrkosten für den Kanton von rund 53,4 Mio. Franken 2028, 21,2 Mio. Franken 2029 und 4,2 Mio. Franken 2030; der Nachtrag untersteht dem fakultativen Gesetzesreferendum.

EFASKantoneGemeindenSpitälerGE KVGProzess: spitalplanungPrimärquelle

2. Juli 2026In Vernehmlassung

Anhörung zu den ersten Kosten- und Qualitätszielen 2028 bis 2031

Das BAG hört Versicherer, Versicherte, Leistungserbringer und Kantone zu den ersten Kostenzielen für die Jahre 2028 bis 2031 an. Der Bundesrat muss die Ziele bis Ende 2026 festlegen.

Für Politik: Die Kantone nehmen zum Globalziel und zu den Zielen je Kostengruppe Stellung; die Werte werden zur Referenz für Tariffestsetzungen und Planung ab 2028.

KostenzieleEKKQBAGBRKantoneGDKVersichererprio.swissFMHH+Primärquelle

1. Juli 2026In Kraft getreten

Erste Teile des Kostendämpfungspakets 2 in Kraft

Die Pflicht zur elektronischen Rechnungsübermittlung (Art. 42 Abs. 3ter KVG), die gezielte Information der Versicherten (Art. 56a KVG) und die zugehörige Datenbearbeitung (Art. 84 Abs. 1 Bst. j KVG) gelten; gleichzeitig tritt die KVAV-Änderung in Kraft.

Für Politik: Kantone können den Ausgleich zu hoher Prämieneinnahmen für Versicherte mit vollständiger Prämienverbilligung selbst beziehen.

Paket 2KVGKVAGVersichererprio.swissArztpraxenSpitälerApothekenKantoneFoDaProzess: ambulante-abrechnungProzess: kvg-aenderungPrimärquelle

19. Juni 2026Beschlossen

Bundesrat priorisiert Massnahmen der Agenda Grundversorgung

Der Bundesrat verabschiedet die unter Federführung des Bundes stehenden Massnahmen der Agenda Grundversorgung: Entlastung der Hausarzt- und Kinderarztpraxen durch Praxisassistenz, bessere Versorgung in Pflegeheimen, Beratung in Apotheken, mehr Studienplätze in Humanmedizin.

Für Politik: Die Kantone sind bei Studienplätzen, Weiterbildung und Versorgungsmodellen Mitträger; die Agenda bringt keine neue Gesetzesgrundlage, sondern Einzelmassnahmen.

BAGBRKantoneArztpraxenApothekenPflegeheimeFMHpharmaSuissePrimärquelle

19. Juni 2026In Vernehmlassung

Vernehmlassung zur Heilmittelgesetz-Revision 3b eröffnet

Der Bundesrat eröffnet die Vernehmlassung zur Revision 3b des Heilmittelgesetzes: Lockerung des Versandhandelsverbots für Arzneimittel der Kategorie D, Herstellung durch Apotheken bei Mangellagen, Einzelabgabe, Aufsichtsabgabe für Medizinprodukte, Kompetenzen der Chiropraktik.

Für Politik: Die Kantone bewilligen Apotheken und beaufsichtigen den Versandhandel; die Lockerung verändert ihren Vollzug.

HMGSwissmedicApothekenpharmaSuisseGrossistenMedtechBWLBRProzess: vernehmlassungPrimärquelle

17. Juni 2026Im Parlament

Nationalrat berät KVG-Änderung zur einmaligen Datenerhebung

Der Nationalrat behandelt als Erstrat die KVG-Änderung Sicherstellung des Prinzips der einmaligen Erhebung der Daten (Geschäft 26.031) und beschliesst abweichend vom Entwurf des Bundesrates.

Für Politik: Die Kantone sollen Spitaldaten künftig über die Plattform SpiGes erhalten; Abweichungen des Nationalrats betreffen den Empfängerkreis und die Modalitäten.

KVGBFSBAGKantoneVersichererSpitälerDigiSantéParlamentSGKProzess: kvg-aenderungPrimärquelle

12. Juni 2026Beschlossen

Spezialisierte Palliativpflege wird ab 2027 höher vergütet

Der Bundesrat beauftragt das EDI, die OKP-Beiträge für spezialisierte Palliativpflege zu erhöhen. Das EDI erhält per 1. August 2026 die KVV-Kompetenz zur Festlegung der Höchstbeiträge; die KLV-Änderung gilt ab 1. Januar 2027.

Für Politik: Höhere OKP-Beiträge entlasten die Restfinanzierung von Kantonen und Gemeinden; die Kantone können die Beteiligung der Versicherten tiefer ansetzen oder erlassen.

KVVKLVPflegeheimeSpitexKantoneGemeindenVersichererVersicherteEDIBRProzess: verordnungsaenderungPrimärquelle

11. Juni 2026Im Parlament

Ständerat nimmt Heilmittelgesetz-Revision 3a mit Differenzen an

Der Ständerat stimmt der Revision 3a des Heilmittelgesetzes (Geschäft 25.074) mit 33 zu 1 Stimmen zu, weicht aber vom Nationalrat ab. Die Differenzbereinigung läuft.

Für Politik: Der Vollzug des Heilmittelrechts liegt bei den Kantonen; sie müssen die bereinigten Bestimmungen in ihren Aufsichtsalltag übernehmen.

HMGSwissmedicApothekenArztpraxenParlamentSGKProzess: kvg-aenderungPrimärquelle

9. Juni 2026Beschlossen

KLV-Änderung: Impfungen in der Apotheke ab 2027, Darmkrebs-Screening und neue Prophylaxen

Das EDI ändert die Krankenpflege-Leistungsverordnung (AS 2026 336). Die OKP übernimmt ab 1. Januar 2027 Impfungen durch Apothekerinnen und Apotheker bei Personen ab 16 Jahren; weitere Änderungen (Darmkrebs-Screening 50 bis 74, RSV-Antikörper, HIV-Postexpositionsprophylaxe, Präeklampsie-Test) gelten ab 1. Juli 2026.

Für Politik: Die Kantone müssen die Impfbewilligung für Apotheken nach kantonalem Recht erteilen; sie ist Voraussetzung für die Vergütung.

KLVPaket 2ApothekenpharmaSuisseVersichererEDISLProzess: verordnungsaenderungPrimärquelle

5. Juni 2026Beschlossen

Bundesrat setzt erste Teile des Kostendämpfungspakets 2 per 1. Juli 2026 in Kraft

Der Bundesrat setzt die elektronische Rechnungsübermittlung (Art. 42 Abs. 3ter KVG), die gezielte Versicherteninformation (Art. 56a KVG) und Art. 84 Abs. 1 Bst. j KVG per 1. Juli 2026 in Kraft und ändert gleichzeitig die KVAV.

Für Politik: Kantone können ab 1. Juli 2026 den Ausgleich zu hoher Prämieneinnahmen anstelle der vollständig prämienverbilligten Versicherten beziehen.

Paket 2KVGKVAGVersichererKantoneArztpraxenSpitälerBRProzess: kvg-aenderungProzess: verordnungsaenderungPrimärquelle

5. Juni 2026Beschlossen

DigiSanté wird wegen Sparvorgaben neu priorisiert

Das BAG passt das Programm DigiSanté an das Entlastungspaket 2027 an. Der Verpflichtungskredit für 2027 sinkt um 19,5 Mio. auf 31,5 Mio. Franken; Grossprojekte werden reduziert, erstreckt oder zurückgestellt.

Für Politik: Kantone, die auf nationale Datenstandards und die E-GD-Infrastruktur warten, müssen mit Verzögerungen rechnen; der Datenraum für Forschung wird erst im Verlauf von 2027 wieder aufgenommen.

DigiSantéBAGBFSEGDGParlamentPrimärquelle

6. Mai 2026In Vernehmlassung

Integritätsgebot soll auf Medizinprodukte ausgeweitet werden

Der Bundesrat eröffnet die Vernehmlassung zur Änderung der Verordnung über die Integrität und Transparenz im Heilmittelbereich (VITH). Medizinprodukte sollen frei von finanziellen Anreizen abgegeben und angewendet werden.

Für Politik: Kantonale Spitäler und ihre Beschaffung müssen Vorteile von Herstellern nach den neuen Regeln beurteilen; der Vollzug liegt beim BAG.

HMGMepVMedtechSwiss MedtechSpitälerArztpraxenSwissmedicBRProzess: verordnungsaenderungProzess: medizinprodukt-marktzugangProzess: vernehmlassungPrimärquelle

28. April 2026Im Parlament

Nationalrat nimmt Gesetz über die Arbeitsbedingungen in der Pflege abgeschwächt an

Der Nationalrat beschliesst das BGAP und die Änderung des Gesundheitsberufegesetzes (Geschäft 25.054) abweichend vom Entwurf: Höchstarbeitszeit bleibt 50 Stunden, Normalarbeitszeit höchstens 42 Stunden, Zuschläge mindestens 25 Prozent.

Für Politik: Die Kantone müssten Auflagen zur Personalausstattung festlegen und jährlich publizieren; bis zur einheitlichen Finanzierung der Pflege sollen Kantone und Bund die Mehrkosten in Heimen und Spitex je zur Hälfte tragen.

PflegeinitiativeParlamentSGKSBKARTISETSpitex SchweizH+KantoneGemeindenSpitälerPflegeheimeSpitexProzess: kvg-aenderungPrimärquelle

1. April 2026In Vernehmlassung

Vernehmlassung zum EFAS-Verordnungspaket der Etappe 1 eröffnet

Der Bundesrat eröffnet die Vernehmlassung zu KVV, UVV, MVV, IVV, KLV und zur Totalrevision der VKL für die einheitliche Finanzierung ab 2028. Die Gemeinsame Einrichtung KVG soll den Kantonsbeitrag wöchentlich berechnen, einziehen und verteilen.

Für Politik: Die Kantone zahlen ab 2028 einen Beitrag an alle OKP-Leistungen; bei verspäteter Zahlung an die Gemeinsame Einrichtung fällt ein Verzugszins von 5 Prozent an. Die GDK erwartet eine tendenzielle Mehrbelastung der Kantone.

EFASKVVKLVGE KVGKantoneVersichererGDKBRSpitälerProzess: verordnungsaenderungProzess: vernehmlassungPrimärquelle

20. März 2026Im Parlament

Bundesrat lehnt Versorgungsinitiative ab und legt direkten Gegenentwurf vor

Der Bundesrat verabschiedet die Botschaft zur Volksinitiative Ja zur medizinischen Versorgungssicherheit mit einem direkten Gegenentwurf (neuer Verfassungsartikel) und ein Massnahmenpaket gegen Medikamentenengpässe.

Für Politik: Der Gegenentwurf gäbe dem Bund die Kompetenz, die Versorgungslage aktiv zu überwachen und medizinische Güter selbst zu beschaffen oder herstellen zu lassen.

BVBWLSwissmedicPharmaApothekenBRParlamentProzess: kvg-aenderungPrimärquelle

18. März 2026Kanton ZH

Zürich erteilt Projektauftrag zur Einführung der einheitlichen Finanzierung

Der Regierungsrat des Kantons Zürich erteilt dem Amt für Gesundheit den Projektauftrag EFAS mit Teilprojekten zu Kompetenz- und Kostenteilung mit den Gemeinden, Prämienverbilligung, Kantonsbeitrag und Zahlungsfluss, Rechnungskontrolle und Pflege und bewilligt befristete Stellen.

Für Politik: Der Kanton Zürich muss bis etwa 1. April 2027 seinen Beitragssatz für 2028 festlegen; das Teilprojekt 1 klärt die Kostenteilung mit den Gemeinden, die ab 2032 bei der Pflege entlastet werden.

EFASKantoneGemeindenGE KVGProzess: praemienverbilligungPrimärquelle

12. März 2026Im Parlament

Nationalrat nimmt Heilmittelgesetz-Revision 3a an

Der Nationalrat stimmt der Revision 3a des Heilmittelgesetzes (Geschäft 25.074, unter anderem elektronische Rezepte und Medikationspläne) in der Gesamtabstimmung mit 128 zu 62 Stimmen zu, abweichend vom Entwurf.

Für Politik: Kantone vollziehen das Heilmittelrecht in Apotheken und Praxen; neue Pflichten zu elektronischen Rezepten betreffen ihre Aufsicht.

HMGSwissmedicApothekenArztpraxenPharmaParlamentSGKProzess: kvg-aenderungPrimärquelle

18. Februar 2026Im Parlament

Botschaft zur einmaligen Erhebung von Gesundheitsdaten im KVG

Der Bundesrat überweist die Botschaft zur KVG-Änderung Sicherstellung des Prinzips der einmaligen Erhebung der Daten (Geschäft 26.031). Spitaldaten sollen nur einmal an die BFS-Plattform SpiGes geliefert und dann weitergegeben werden.

Für Politik: Kantone erhalten Zugang zu den einmal erhobenen Daten für Spitalplanung und Aufsicht, ohne eigene Parallelerhebungen.

KVGBFSBAGKantoneVersichererSpitälerDigiSantéBRParlamentProzess: kvg-aenderungPrimärquelle

18. Februar 2026In Vernehmlassung

Vernehmlassung zum Arzneimittelteil des Kostendämpfungspakets 2 eröffnet

Der Bundesrat eröffnet die Vernehmlassung zu den KVV- und KLV-Änderungen im Arzneimittelbereich: Mengenrabatte auf umsatzstarke Arzneimittel (Kostenfolgemodelle), Preismodelle, vorläufige Vergütung ab Zulassung (Tag 0), differenzierte WZW-Prüfung.

Für Politik: Die erwarteten Einsparungen von rund 350 Mio. Franken pro Jahr wirken auf die Prämien und damit indirekt auf die kantonale Prämienverbilligung.

Paket 2KVVKLVSLPharmaInterpharmaBAGBRProzess: verordnungsaenderungProzess: arzneimittel-spezialitaetenlisteProzess: vernehmlassungPrimärquelle

13. Februar 2026Im Parlament

SGK-N verabschiedet Entwurf zur Verlängerung der Zulassungsausnahme bis 2032

Die SGK-N nimmt den Erlassentwurf zur parlamentarischen Initiative 25.465 mit 17 zu 7 Stimmen an. Die Ausnahmen von der dreijährigen Tätigkeitspflicht (Art. 37 KVG) sollen statt bis Ende 2027 bis Ende 2032 gelten.

Für Politik: Kantone mit Unterversorgung können weiterhin Ärztinnen und Ärzte ohne dreijährige Schweizer Tätigkeit zulassen, derzeit in Kinder- und Jugendpsychiatrie, Kinder- und Jugendmedizin, Allgemeiner Innerer Medizin und bei praktischen Ärztinnen und Ärzten.

SGKKVGKantoneArztpraxenParlamentProzess: kvg-aenderungPrimärquelle

22. Januar 2026Gerichtsentscheid

Bundesverwaltungsgericht tritt auf Beschwerden gegen ambulante Pauschalen nicht ein

Das Bundesverwaltungsgericht tritt auf zwei Beschwerden gegen die Genehmigung ambulanter Pauschalen durch den Bundesrat nicht ein; Genehmigungen von Tarifstrukturen nach KVG sind nicht anfechtbar.

Für Politik: Für die Kantone bleibt die Tarifstruktur verbindlich; Streit um Taxpunktwerte läuft weiterhin über die kantonale Festsetzung und deren Anfechtung.

BVGerAPTARDOCBRBAGProzess: tarifgenehmigung-ambulantPrimärquelle

1. Januar 2026In Kraft getreten

Kosten- und Qualitätsziele in Kraft, EKKQ nimmt Arbeit auf

Die Art. 54 bis 54c KVG und Art. 75a ff. KVV gelten. Der Bundesrat muss alle vier Jahre Kosten- und Qualitätsziele für die OKP festlegen; die EKKQ beginnt mit dem Monitoring.

Für Politik: Kantone sind Anhörungspartner bei der Zielfestlegung und Adressaten von Empfehlungen; eine Sanktion bei Zielverfehlung gibt es nicht.

KostenzieleEKKQKVGKVVBRProzess: kvg-aenderungPrimärquelle

1. Januar 2026In Kraft getreten

Kantonaler Mindestbeitrag an die Prämienverbilligung gilt

Die KVG-Änderung vom 29. September 2023 verpflichtet die Kantone, für die Prämienverbilligung mindestens einen bestimmten Anteil der OKP-Bruttokosten aufzuwenden (2026 und 2027 je 3,5 Prozent) und einen maximalen Prämienanteil am Einkommen festzulegen.

Für Politik: Kantone, die bisher weniger als 3,5 Prozent der Bruttokosten einsetzten, müssen ihre Prämienverbilligung aufstocken; ab 2028 steigt der Mindestanteil je nach Prämienbelastung der einkommensschwächsten 40 Prozent bis auf 7,5 Prozent.

PV-GegenvorschlagKVGKantoneVersicherteBAGProzess: praemienverbilligungPrimärquelle

1. Januar 2026In Kraft getreten

TARDOC und ambulante Pauschalen ersetzen den TARMED

Das neue Gesamt-Tarifsystem aus Einzelleistungstarif TARDOC und ambulanten Pauschalen gilt für ambulante ärztliche Behandlungen; der TARMED ist abgelöst.

Für Politik: Die Kantone setzen die Taxpunktwerte fest oder genehmigen sie; mehrere Kantone arbeiten mit provisorischen Werten.

TARDOCAPTARMEDOAATFMHH+prio.swissArztpraxenSpitälerKantoneProzess: ambulante-abrechnungProzess: tarifgenehmigung-ambulantPrimärquelle

3. Dezember 2025In Vernehmlassung

Vernehmlassung zur Anpassung des Risikoausgleichs an EFAS abgeschlossen

Die Vernehmlassung zur Revision der Verordnung über den Risikoausgleich (VORA) endet; sie setzt den Einbezug der im Ausland wohnhaften Versicherten um und passt Datenerfassung und Berechnung an die einheitliche Finanzierung an.

Für Politik: Die Prämien dürften in Genf und Basel-Stadt leicht sinken, da Grenzgängerinnen und Grenzgänger neu in den Risikoausgleich einbezogen werden.

VORAEFASVersichererGE KVGBRProzess: verordnungsaenderungProzess: vernehmlassungPrimärquelle

26. November 2025Beschlossen

Bundesrat setzt Kosten- und Qualitätsziele per 1. Januar 2026 in Kraft und setzt EKKQ ein

Der Bundesrat setzt den indirekten Gegenvorschlag zur Kostenbremse-Initiative (Art. 54 ff. KVG) und die Ausführungsbestimmungen der KVV per 1. Januar 2026 in Kraft und ernennt die neun Mitglieder der EKKQ.

Für Politik: Die Kantone werden vor der Zielfestlegung angehört und sind Adressaten von Empfehlungen der EKKQ; ein Kommissionssitz ist für die Kantone reserviert.

KostenzieleEKKQKVGKVVBRKantoneVersichererProzess: kvg-aenderungProzess: verordnungsaenderungPrimärquelle

26. November 2025In Vernehmlassung

Vernehmlassung zu Referenztarifen, Apotheken und Hebammen (Paket 2, KVV Leistungen)

Das BAG eröffnet die Vernehmlassung zur KVV-Änderung mit Referenztarifen für die ausserkantonale Wahlbehandlung, Laboranalysen in Apotheken und der Bestimmung des Schwangerschaftsbeginns durch Hebammen.

Für Politik: Der Referenztarif soll sich am höchsten Tarif eines Listenspitals des Wohnkantons orientieren; damit steigen in einzelnen Kantonen die Vergütungen für ausserkantonale Wahlbehandlungen.

Paket 2KVVKantoneSpitälerApothekenpharmaSuisseVersichererBRProzess: verordnungsaenderungProzess: vernehmlassungPrimärquelle

26. November 2025Beschlossen

Bundesrat genehmigt SwissDRG 15.0, TARPSY 6.0 und ST Reha 3.0

Der Bundesrat genehmigt drei neue stationäre Tarifverträge zwischen H+ und prio.swiss mit erstmaligem Monitoring des Mengen- und Kostenwachstums sowie den Fallbeitrag von 2.80 Franken für 2026 bis 2028.

Für Politik: Die Kantone zahlen bis Ende 2027 mindestens 55 Prozent der stationären Fallpauschalen; das Monitoring stützt sich auf das Kostendämpfungspaket 1b.

SwissDRGTARPSYST RehaSwissDRG AGH+prio.swissBRSpitälerProzess: stationaere-abrechnungPrimärquelle

5. November 2025Im Parlament

Bundesrat überweist Botschaft zum elektronischen Gesundheitsdossier

Der Bundesrat verabschiedet die Botschaft zum Bundesgesetz über das elektronische Gesundheitsdossier (EGDG, Geschäft 25.082), das das EPDG ablösen soll.

Für Politik: Die Kantone sollen nach der Vorlage Gemeinschaften betreiben oder beauftragen und tragen damit Aufgaben und Kosten; die Aufgabenteilung ist Gegenstand der Beratung.

EGDGEPDGBRParlamentBAGeHealth SuisseProzess: kvg-aenderungPrimärquelle

5. November 2025In Vernehmlassung

Vernehmlassung zur KVAV-Änderung aus dem Kostendämpfungspaket 2 eröffnet

Der Bundesrat eröffnet die Vernehmlassung zur Änderung der Krankenversicherungsaufsichtsverordnung (gezielte Versicherteninformation, Ausgleich zu hoher Prämieneinnahmen).

Für Politik: Kantone können nach der Änderung den Ausgleich zu hoher Prämieneinnahmen anstelle der Versicherten beziehen, deren Prämien sie vollständig verbilligen.

Paket 2KVAGVersichererKantoneBRBAGProzess: verordnungsaenderungProzess: vernehmlassungPrimärquelle

5. November 2025Beschlossen

Bundesrat genehmigt Anpassungen an TARDOC und ambulanten Pauschalen

Der Bundesrat genehmigt Anpassungen und Ergänzungen zum Gesamt-Tarifsystem aus TARDOC und ambulanten Pauschalen, unter anderem zu Spitalnotfällen, Wundbehandlung, Pathologie und Tumortherapien.

Für Politik: Die Kantone müssen für das neue System die Taxpunktwerte festsetzen oder genehmigen; der Bundesrat empfiehlt Kostenneutralität, schreibt sie aber nicht vor.

TARDOCAPTARMEDBROAATFMHH+prio.swissProzess: tarifgenehmigung-ambulantProzess: ambulante-abrechnungPrimärquelle

Zuletzt geprüft: 2. November 2026