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Runder Tisch Kostendämpfung verabschiedet sechs Massnahmen für die Umsetzung ab 2027
Am 26. Oktober 2026 hat der fünfte Runde Tisch Kostendämpfung, den das EDI seit November 2024 leitet, das Massnahmenpapier 2026 einstimmig verabschiedet. Es umfasst sechs Massnahmenfelder: Förderung der Ambulantisierung, Entlastung der Spitalnotfallaufnahmen, koordinierte Arzneimittelversorgung in Alters- und Pflegeheimen, Heimtherapien (Selbstapplikation von Arzneimitteln), Versorgungsprogramme für chronisch Kranke und Vergütung von Medizinprodukten. Die Massnahmen sollen ab 2027 umgesetzt werden und stützen sich nach Möglichkeit auf Selbstverpflichtungen der Akteure. Bei der Ambulantisierung liegt die Umsetzung bei den Tariforganisationen, die ausgewählte Fallkonstellationen im Rahmen eines Tarifantrags dem Bundesrat zur Genehmigung einreichen sollen. Ein Gesamtsparziel wurde nicht festgelegt. Teilweise flossen Vorschläge aus dem elektronischen Briefkasten von 2025 ein. Laut Bundesrat wird der Runde Tisch künftig nicht mehr jährlich ein Massnahmenpapier verabschieden, sondern als Konsultationsgremium für Kostendämpfungsvorhaben des Bundes dienen und die Umsetzung der Massnahmen begleiten.
Eigene Zusammenfassung. Massgebend ist die Primärquelle.
Stand: 26. Oktober 2026Zuletzt geprüft: 2. November 2026
