Systemkarte › Akteure › eHealth Suisse und Stammgemeinschaften
eHealth Suisse und Stammgemeinschaften (eHealth Suisse) Akteur
eHealth Suisse ist die Kompetenz- und Koordinationsstelle von Bund und Kantonen für das elektronische Patientendossier (EPD) und Standards des Datenaustauschs. Die zertifizierten Stammgemeinschaften betreiben die EPD-Angebote und erhalten dafür bis 2029 Finanzhilfen des Bundes.
Wer macht was
eHealth Suisse ist die Kompetenz- und Koordinationsstelle von Bund und Kantonen. Das leitende Gremium ist der Steuerungsausschuss mit Vertretungen des BAG und der GDK; die Geschäftsstelle ist beim BAG in Liebefeld angesiedelt. Grundlage ist die Rahmenvereinbarung zwischen EDI und GDK, die am 1. Januar 2025 in Kraft trat. Seit 2017 nimmt eHealth Suisse Vollzugsaufgaben nach dem EPDG wahr: Auswahl und Aktualisierung der Normen, Standards und Integrationsprofile (Art. 12), Anforderungen an die technischen Komponenten (Art. 14), Information (Art. 15) und Koordination (Art. 16) (eHealth Suisse, Über uns).
Die EPD-Angebote betreiben zertifizierte Stammgemeinschaften (EPDG Art. 11). Per Ende April 2026 waren 136’076 EPD eröffnet (eHealth Suisse, Aktueller Stand). Seit dem 1. Oktober 2024 kann der Bund den Stammgemeinschaften Finanzhilfen gewähren: 30 Franken pro eröffnetes Dossier, aber nur, wenn sich die Kantone in mindestens gleichem Umfang an den jährlichen Kosten beteiligen (EPDG Art. 23a Abs. 3; EPDFV Art. 3). Die Bestimmung gilt bis zum 30. September 2029 (EPDFV Art. 10). Laut BAG hat das Parlament in der Wintersession 2025 jährliche Finanzhilfen von 2 Millionen Franken für 2026 bis 2028 gesprochen (BAG, Übergangsfinanzierung). Die Ablösung des EPD durch das elektronische Gesundheitsdossier regelt die Vorlage EGDG.
Verbindungen
Regeln Geld Leistung
Eingehend
Was sich ändert
Stand: 10. Oktober 2026Zuletzt geprüft: 26. Oktober 2026
