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Programm DigiSanté (DigiSanté) Reform
DigiSanté ist das Bundesprogramm zur digitalen Transformation des Gesundheitswesens 2025 bis 2034, gestützt auf einen Verpflichtungskredit von 391,7 Millionen Franken (Bundesbeschluss vom 29. Mai 2024). Im Juni 2026 wurde es wegen Sparvorgaben neu priorisiert (2027: 31,5 statt 59 Millionen Franken).
Wer macht was
Mit dem Bundesbeschluss vom 29. Mai 2024 bewilligte die Bundesversammlung für das Programm DigiSanté einen Verpflichtungskredit von 391,7 Millionen Franken für die Jahre 2025 bis 2034. Das Programm umfasst Vorbereitungs-, Projektierungs- und Koordinationsmassnahmen für die Voraussetzungen der digitalen Transformation, den Aufbau einer nationalen Infrastruktur, die Digitalisierung von Behördenleistungen und die Sekundärnutzung von Daten sowie die Umsetzung von Vorhaben in Bereichen, für die der Bund zuständig ist (Art. 1). Das EDI priorisiert die Vorhaben und berichtet dem Parlament jährlich (Art. 2); der Bundesrat gibt die Kredite pro Vorhaben frei (Art. 4) (Bundesbeschluss, BBl 2024 1333).
Das BAG hat das Programm zusammen mit dem BFS erarbeitet; es läuft seit 1. Januar 2025 (DigiSanté). Am 5. Juni 2026 teilte das BAG mit, dass das Programm wegen Sparvorgaben neu priorisiert wird: Für 2027 stehen 31,5 statt 59 Millionen Franken zur Verfügung; die Grossprojekte SwissHDS, NASURE und Micro Data Center werden reduziert, erstreckt oder zurückgestellt (BAG, Neupriorisierung).
Verbindungen
Regeln Geld Leistung
Eingehend
Was sich ändert
Stand: 10. Oktober 2026Zuletzt geprüft: 10. Oktober 2026
