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19. Juni 2026BeschlossenAn Primärquelle geprüft

Bundesrat priorisiert Massnahmen der Agenda Grundversorgung

Was sich ändert
Der Bundesrat verabschiedet die unter Federführung des Bundes stehenden Massnahmen der Agenda Grundversorgung: Entlastung der Hausarzt- und Kinderarztpraxen durch Praxisassistenz, bessere Versorgung in Pflegeheimen, Beratung in Apotheken, mehr Studienplätze in Humanmedizin.
Wer entschieden hat
Bundesrat
Ab wann
Umsetzung 2026 bis Ende 2028, zunächst Konkretisierung mit den Akteuren
Primärquelle
BAG, BAG, abgerufen am 10. Oktober 2026

Die 2024 lancierte Agenda Grundversorgung soll den Zugang zur Grundversorgung angesichts der alternden Bevölkerung, chronischer Krankheiten und des Fachkräftemangels sichern. Rund 80 Akteure erarbeiteten 2025 einen Fachbericht mit 18 Massnahmen. Am 19. Juni 2026 verabschiedete der Bundesrat die Massnahmen, die unter Federführung des Bundes stehen. Im Handlungsfeld breitere Abstützung geht es um Versorgungsmodelle und Berufsprofile, die Entlastung von Hausarzt- und Kinderarztpraxen durch Praxisassistenz, die ärztliche und pharmazeutische Versorgung in Pflegeheimen und Beratung ausserhalb der Hausarztpraxis, etwa in Apotheken. Im Handlungsfeld Nachwuchs prüft das SBFI mehr Studienplätze in Humanmedizin; ein Bericht zur Zukunft der ärztlichen Weiterbildung folgt. Die Umsetzung läuft von 2026 bis Ende 2028.

Eigene Zusammenfassung. Massgebend ist die Primärquelle.

Stand: 19. Juni 2026Zuletzt geprüft: 10. Oktober 2026